Medizinische Beratung braucht Vertrauen

medizinischen Beratung

Unser gesamtes soziales Leben basiert auf Vertrauen. Das gilt auch und besonders für die medizinische Beratung. Ohne Vertrauen gibt es kein soziales Leben. Stellen Sie sich vor, wir würden anderen Menschen nicht mehr vertrauen. Wie würde sich unser Alltag verändern? Was würde zum Beispiel passieren wenn Sie Ihrem Banker, Ihrem Geschäftspartner oder gar Ihrem Arzt nicht mehr vertrauen würden?

Gerade für die medizinische Beratung ist Vertrauen ein Faktor, der nicht wegzudiskutieren ist. Ohne Vertrauen kann keine Kommunikation zwischen Arzt und Patient funktionieren. Weder aus der Ferne, noch in der unmittelbaren Gesprächssituation vor Ort.

 

Kommunikation braucht Vertrauen

Vertrauen hat nichts mit örtlicher Nähe zu tun. Seitdem das Home-Office und Online-Shopping zu unserem Alltag gehören, hat sich die Einstellung der Menschen verändert. Wir erfahren, dass wir weder dem Verkäufer noch dem Arbeitskollegen direkt gegenüber sitzen müssen. Verständnis und Vertrauen transportiert sich auch über das Internet. Für viele Menschen war es vor der Pandemie so gut wie undenkbar, in einem Onlineshop zu bestellen. Nun, das hat sich innerhalb kürzester Zeit stark verändert. Viele Menschen, die zuerst skeptisch waren, konnten ihre Bedenken ablegen. Eine ähnliche Entwicklung steht uns nun in der Telemedizin und der Videosprechstunde bevor. 

 

Entkoppelung von Nähe und Vertrauen

Die Entkoppelung von Nähe und Vertrauen funktioniert immer besser. Die Menschen gewinnen schneller Vertrauen, weil sie auf anderen Portalen bereits positive Erfahrungen gemacht haben. Es ist aber definitiv nötig, die eigene Kommunikation an den neuen Kontext anzupassen. Dafür haben wir bei CyberDoc eigene Kurse entwickelt, in denen die Ärzte lernen, wie Vertrauen über Distanz aufgebaut wird.

Ein vertrauensvolles Gesprächsklima ist im medizinischen Bereich unverzichtbar. Immerhin geht es hier oftmals auch um sensible Themenbereiche und um gewisse Schmerzpunkte der Patienten. Patienten müssen sich ihrem Arzt anvertrauen, um das bestmögliche Ergebnis der medizinischen Beratung zu erzielen. Es heißt ja nicht umsonst “der Arzt des Vertrauens”.

 

Welche Faktoren sind noch entscheidend, um Vertrauen aufzubauen?

Es gibt mehrere Faktoren, die Vertrauen fördern. Einerseits kann es die persönliche Erfahrung mit dem Arzt und seinen Leistungen sein. Wenn wir über Jahre hinweg eine vertrauliche Beziehung zu einem Arzt aufgebaut haben, dann vertrauen wir anderen Ärzten oftmals automatisch weniger. Doch in manchen Fällen muss man sich auf die Suche nach einem Spezialisten machen. Auch hier zählen wir dann auf die Empfehlung unseres Vertrauensarztes.

Es kann auch die Empfehlung unseres Umfeldes sein, wodurch wir einem bislang unbekannten Arzt vertrauen. Auf diversen Shoppingportalen vertrauen wir sogar auf das Urteil von Menschen, die wir noch nie im Leben gesehen haben. Und höchstwahrscheinlich auch niemals im Leben persönlich sehen werden.

Abschlüsse, Zertifikate und Veröffentlichungen belegen das medizinische Fachwissen eines Arztes. Auch das kann vertrauensfördernd wirken.

Sie sehen also, es gibt einige Wege, wie Vertrauen, auch über Distanz, aufgebaut werden kann.

 

Spricht der Arzt meine Sprache?

Wir meinen in diesem Zusammenhang nicht nur die Muttersprache des Arztes. Es geht vor allem um die Art und Weise, wie er mit den Patienten kommuniziert.

CyberDoc hilft gleich in beiden Fällen. Auf der einen Seite bieten wir den praktizierenden Ärzten die Möglichkeit, ihre eigene kommunikative Kompetenz weiterzuentwickeln. Auf der anderen Seite kann der Patient aus einer breiten Palette von Sprachen auswählen. Wenn ich mit meinem Arzt in meiner Muttersprache kommunizieren kann, fühle ich mich sofort wohler. Der Patient kann sich leichter ausdrücken und versteht die Aussagen des Arztes besser. Auch diese interkulturellen Kompetenzen sind natürlich wichtig für den Erfolg und weiteren Behandlung. Allein die fachliche Kompetenz reicht nicht aus. Eine professionelle medizinische Beratung ist immer eine Kombination mehrerer Erfolgsfaktoren. 

 

Mitarbeiter als erste Ansprechpersonen

Wer ärztliche Beratung über CyberDoc wünscht, wird im ersten Schritt von den Mitarbeitern digital empfangen. Anschließend folgt eine Aufklärung über das Prozedere der digitalen Beratungsleistung. Diese Vorbereitung auf alle weiteren Schritte ist ebenso wichtig, um Vertrauen aufzubauen, wie die anschließende medizinische Betreuung.

Am Ende sind wir alle kommunikative und soziale Menschen, die Vertrauen aufbauen müssen und verstanden werden wollen. Nur weil man nicht vor Ort beim praktizierenden Arzt ist, heißt dies nicht, dass diese “weichen” Faktoren der Beratung vernachlässigt werden dürfen. Gerade in der Telemedizin spielt dieser Teil sogar eine große Rolle. Um eine optimale Grundlage für eine professionelle medizinische Beratung per Videosprechstunde zu erzielen braucht es Vertrauen. So kann dafür gesorgt werden, dass die Akzeptanz dieser neuen Form der medizinischen Betreuung zunimmt.

 

Alles Gute bei Ihren nächsten Schritten in der Telemedizin, wünscht Ihnen Oliver Neumann.