Digitaler Wandel des praktizierenden Arztes

Digitaler Wandel

Digitaler Wandel macht vor keinem Winkel unseres Lebens halt. Im Unternehmensbereich sagt man schon, dass, wer digital nicht gefunden wird, bald auch nicht mehr als Unternehmen aufgesucht wird von seinen Kunden.

Im medizinischen Bereich ist dies etwas anders gelagert, doch es gibt gewisse Parallelen, die in diesem Artikel beleuchtet werden.  

Veränderung von Patientengewohnheiten

In den letzten Monaten hat sich das Konsumverhalten etlicher Menschen drastisch verändert. Einer der Hauptgründe sind die ausgerufenen Corona-Richtlinien, die es teilweise verunmöglichen, Geschäfte aufzusuchen. In dieser Situation ist es verständlich, dass selbst Personen, die sich bis dato kritisch über Onlinebestellungen äußerten, die digitalen Warenhäuser stürmen. Immerhin dauert dieser Ausnahmezustand, mit kurzen Ausnahmen, seit März 2020 an. 

Eine Verlagerung hin zu digitalen Diensten scheint selbstverständlich zu sein. Zumal ein Großteil der Gesellschaft Onlinebestellungen schon seit Jahren regelmäßig nutzen. Der nächste Schritt der Digitalisierung scheint nun im medizinischen Bereich zu folgen.

Der Arzt als digitaler Trendsetter

Weshalb ist es eigentlich noch nicht selbstverständlich, dass Patienten sich über die digitalen Medien mit Ärzten austauschen?

Nun, dies hat mehrere Gründe. Einerseits sind wir es einfach nicht gewohnt, mit einem Arzt oder einer Ärztin über Zoom und Co. zu kommunizieren. Wir sind es gewohnt, in die Praxis des Arztes zu fahren und im Warteraum Platz zu nehmen. Hier sitzen wir dann mit einer Illustrierten und warten einfach.

Denn bislang war es auch rechtlich nur äußerst eingeschränkt möglich, mit dem Arzt des Vertrauens digital zu kommunizieren. Das Verbot der Fernbehandlung wurde zwar schon 2018 gekippt, doch erst die Corona-Pandemie hat die Nutzung und die Akzeptanz massiv erhöht. 

Aufbruch in ein neues medizinisches Zeitalter

Die Corona-Pandemie erfordert, so wenig Kontakt wie möglich mit anderen Menschen zu haben. Von daher scheint es mehr als naheliegend, die Digitalisierung auch in der medizinischen Beratung zu nutzen. Sowohl bei akuter Behandlung, als auch zur Prävention.

Logischerweise gibt es nirgends mehr Krankheiten als dort, wo sich kranke Menschen treffen. In einem Krankenhaus sind nachweislich am meisten Krankheiten vertreten. Der Gesetzgeber hat nun endlich die Rahmenbedingungen geschaffen, damit der Arzt in der Hosentasche zur Realität wird. Meetings, Einkäufe und die persönliche Geldanlage werden bereits jahrelang rein digital durchgeführt. Nun folgt endlich auch die medizinische Beratung diesem Vorbild.

Gesundheit wird digitaler

Natürlich kann nicht der gesamte medizinische Beratungsprozess digital gestaltet werden. Dafür sind die Voraussetzungen in den Arztpraxen zu individuell. Und gewisse Dinge müssen einfach vor Ort geklärt werden.

Verschiedene Studien zeigen jedoch, dass bis zu 70 % (!) der gesundheitlichen Beratung nicht vor Ort durchgeführt werden müssen. Diese können also über digitale Portale, wie eben CyberDoc, durchgeführt werden.  

Digitaler Wandel findet auch heute schon statt. Viele Patienten suchen bereits jetzt sehr häufig online im medizinischen Bereich. Weshalb also nicht gleich digital mit einem Arzt über die persönliche Situation kommunizieren?

Gedankliche Schritte müssen noch gegangen werden

Die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen sind bereits seit 2018 da, um medizinische Beratung auch digital abzubilden. Doch bis dato herrschte kaum Akzeptanz – weder von der Patienten- noch von der Ärzteseite. Durch Corona hat sich die Lage massiv zugunsten der Ferndiagnostik geändert. Dies ist menschlich und nur allzu verständlich. Etwas Neues, das wir bis dato noch nicht in unseren Alltag, also weder Ärzte noch Patienten, integriert haben, schreckt vielleicht im ersten Schritt einmal ab. Schließlich geht es auch um unser kostbarstes Gut, unsere Gesundheit. 

Doch genau diese kann mit Angeboten, wie CyberDoc sie bietet, sogar noch weiter gestärkt und geschützt werden. Darüber hinaus ist die Arbeit mit CyberDoc sehr ressourcen- und zeitschonend. Sie müssen nur zum Arzt vor Ort, wenn er es als notwendig erachtet. Dies spart Ihnen und dem Arzt Zeit. 

Digitaler Wandel hat bereits begonnen

Gewohnheiten verändern sich üblicherweise äußerst langsam. Doch, wenn die Voraussetzungen sich massiv ändern, kann es auch rasch zu solch dauerhaften Veränderungen kommen. Es verhält sich in der Telemedizin wahrscheinlich ähnlich wie bei den neuen Konsumgewohnheiten der Menschen. Zuerst gibt es eine Handvoll “early adopters”, sowohl auf Seiten der Mediziner als auch auf Seiten der Patienten. Danach öffnen sich immer mehr Menschen den neuen Möglichkeiten. Der digitale Wandel lässt sich jedenfalls nicht aufhalten.

CyberDoc gibt Ihnen alle Möglichkeiten an die Hand, diese Transformation gut zu beschreiten.